Berlin ist 2013 in die TdL zurückgekehrt; seither gilt der TV-L wieder voll. Mit 39,4 Wochenstunden liegt Berlin leicht unter dem Schnitt. Größter Arbeitgeber-Komplex: die Berliner Hochschulen und die Charité-Tochterbereiche im Landesdienst.
| EG / Stufe | Brutto/Monat | je Stunde | Netto ca. |
|---|---|---|---|
| E5 / St. 1 | 3.073,97 € | 18,00 € | 2.095,63 € |
| E8 / St. 1 | 3.419,52 € | 20,03 € | 2.288,36 € |
| E10 / St. 1 | 4.038,42 € | 23,65 € | 2.625,56 € |
| E11 / St. 1 | 4.178,35 € | 24,47 € | 2.700,31 € |
| E13 / St. 1 | 4.759,37 € | 27,88 € | 3.005,54 € |
| E14 / St. 1 | 5.143,59 € | 30,13 € | 3.202,36 € |
Netto: StKl. I, keine Kinder, keine Kirchensteuer. Individuell: zum Rechner.
Für alle Tarifbeschäftigten des Landes Berlin gelten die bundesweit einheitlichen TV-L-Entgelttabellen – inklusive der Erhöhungen +2,8 % (mind. 100 €) ab 01.04.2026, +2,0 % ab 01.03.2027 und +1,0 % ab 01.01.2028. Auch Jahressonderzahlung, Stufenlaufzeiten und Kündigungsfristen sind identisch.
Landesspezifisch ist im Wesentlichen die Wochenarbeitszeit von 39,40 Stunden – sie bestimmt den Stundenlohn und die Bewertung von Mehrarbeit. Kommunale Arbeitgeber in Berlin (Städte, Kreise, kommunale Kliniken) zahlen dagegen nach TVöD, nicht nach TV-L.
Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit beträgt 39,40 Stunden (§ 6 TV-L, Vollzeit). Damit liegt Berlin auf Rang 5 von 15 (kürzeste zuerst).
Das Monats-Tabellenentgelt ist bundesweit identisch. Über die Arbeitszeit von 39,40 Stunden ergibt sich aber ein durchschnittlicher Stundenlohn im Ländervergleich.
Nach § 24 Abs. 3 TV-L: Monatsentgelt × 3 ÷ (13 × 39,40). Bei z. B. 4.000 € brutto sind das 23,43 € pro Stunde.